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VSA special
21. Mai 2009, 20:00 Uhr, Haus der Musik, 1010 Wien, Seilerstätte 30
Das Haus der Musik prästentiert in Zusammenarbeit mit der Vienna Songwriting Association:
The Miserable Rich [myspace]
"Näher kann man einer Definition von zeitlosen Pop kaum kommen." (Kulturnews.de)
"..wie sagt man so schön, wenn Musik einen sprachlos macht ? pure Pop-Perlen. James De
Malplaquet hat eine Stimme, die den Vergleich mit Anthony oder Kurt Wagner nicht scheuen muss
und singt Songs, die in Arrangement und Instrumentierung ihresgleichen suchen." (Titel Magazin)
Ein Kammerquintett für moderne Songs das schwebte den beiden Gründern von The Miserable
Rich vor. Die Band tritt mit Cello, Violine, Kontrabass und akustischer Gitarre vor ihr Publikum,
und dies mit solcher Intensität und popmusikalischen Überzeugungskraft daß einem die Luft
wegbleibt! Denn, Keine Angst, hier kommt nicht eine dieser Andachtscombos oder einschläfernden
Quiet is the new Loud's. Ihre altehrwürdigen Instrumente verwenden sie in der Manier altehrwürdiger
Briten, die schon vor vierzig Jahren wussten, dass man mit alten Geigen neue und sogar aufregende
Musik machen kann. Frag nach bei John Cale!
Mit "Over And Over", dem Konsenshit von Hot Chip, haben sie auf Anhieb die Playlists der besseren
Radiostationen dieser Welt erreicht, Rotation bei BBC Radio 1 in England, FM4 in Österreich und
Byte.FM! Das knistert, klingelt, schellt, spieluhrt und maultrommelt wie im Kinderzimmer von Coco Rosie. Wer
da an Lambchop denkt, liegt nicht ganz falsch, wer an John Mayall und seine Akustikausflüge wie auf
"The Turning Point" denkt, ist - vor allem stimmlich - noch dichter dran. Aber auch Patrick Watson
ließe sich zum Vergleich heranziehen. Folk ist dabei, Blues wird dezent darüber gestreut, und vor
allem Originalität und Musikalität sind die Zutaten - Songs, bei denen man auch nach dem
zwanzigsten Hören immer noch überraschende Details, tolle Ideen, merkwürdige Kurven entdeckt.
Kammermusikalische Einfälle, kompositorische Perlen, stimmliche Vielfalt und viel Humor are
the new Avantgarde.
Support: Caroline Keating (CDN) [myspace]
Selten genug hat man das Glück, eine solche Künstlerin zu sehen. Jan Wigger von Spiegel
Online hat sie zufällig beim "M for Montreal"-Festival gesehen und war gefangen von ihrer
überragenden musikalische Präsenz: "Die unwahrscheinlich hübsche Klavierspielerin Caroline Keating mit ihrer delikaten Musik legte Zeugnis eines unglaublichen Talents ab, das an aktuelle Indie-Heroinen wie Joanna Newsom oder Regina Spektor erinnert. Über Kate Bush habe sie dank zartem Alter höchstens einmal etwas gelesen, aber noch keinen Ton gehört. Und das, obwohl ihr Song "Ghosts" so bestechend und unverfälscht klingt wie Kates
Teenager-Geniestreich "The Man With The Child In His Eyes"." Über die Referenzen lässt sich sicherlich diskutieren, andere Blogs nannten Feist und Kate Nash als Referenz, aber unbestreitbar großartig ist die fantastische Musikalität, die Freude an der Improvisation, das rohe Stakkato-Klavierspiel, die fließenden Läufe, die hinreißenden Geschichten, die sie mit ihren Songs erzählt. Fast fürchtet man sich vor der ersten Platte: Was passiert hier, wenn dieses Talent auch noch so klingen darf, wie es klingen will? Explodiert dann nicht der Schädel? Wer das ursprüngliche Gefühl wieder einmal spüren will, der Musik beim Entstehen zuhören zu können, ist bei Caroline Keating ganz zu Hause.
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