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Blue Bird 2006
24. November 2006, Porgy & Bess
Sandy Dillon (UK), [link]
Ed Harcourt (UK), [link]
Son Of The Velvet Rat (A), [link]
Fabian Patzak (A), [link]
Sandy Dillon (UK),
Klagend, stöhnend, oft aggressiv, dann wieder versöhnlich. Sandy
Dillon, das ist Blues, wie ihn nur Menschen singen, die wissen, was
Leid ist. Das sind Lieder, die von den Schattenseiten erzählen. Hier
geht es weniger um Resignation denn um das letzte Aufbegehren.
Als ihren musikalischen Ziehvater bezeichnet Dillon Captain
Beefheart. Mitte der 80er Jahre zieht sie von den usa nach London.
Europa lässt ihr die Freiheit, zu dem zu reifen, was sie heute
ist. Bereits bei den Festivals "Women In (E)motion" und beim
Southside 1999 lässt sie das Publikum staunend zurück.
Ihr aktuelles Album "Pull the Strings", nach mehreren privaten
Schicksalsschlägen aufgenommen, gilt als ihr bisher stärkstes.
Ed Harcourt (UK),
Ed ist der Sohn eines Diplomaten. Nach Jahren in Internaten weigerte er sich, weiter Schulen zu
besuchen.
Er wollte nur noch eins: Lieder schreiben. Seine ersten Gehversuche waren allerdings von
Erfolglosigkeit gekrönt. Kurze Zeit arbeitete er sogar als Koch.
Als er über 300 Songs geschrieben hatte, suchte davon die besten aus und nahm
das Album "Here be Monsters" das prompt für den Mercury Award nominiert wurde.
Seither ist er aus der britischen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Der Musiker, der Fehlerhaftigkeit
höher schätzt als Perfektion, hat eben mit "The Beautiful Lie" ein Meisterwerk vorgelegt.
Son Of The Velvet Rat (A)
Leise, beinahe zögerlich. Die Instrumentierung
sparsam. Die Songs des Steirers Georg Altziebler
gehören zum Berührendsten, das in der Alpenrepublik
in den vergangenen Jahren produziert wurde. Magie
ohne jede Betulichkeit.
Fabian Patzak (A)
Patzak, Sohn eines in Österreich nicht unbekannten
Filmregisseurs, hat in Wien Kunst studiert und sein
Diplom bei Elke Krystufek gemacht. Als Singer/Songwriter
steht er in der Tradition von Johnny Cash. Aus
dessen Attitude entwickelte er jedoch seine eigene.
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