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Blue Bird 2006
[21.11.06] [23.11.06]
[24.11.06] [25.11.06] [Tickets, Adressen]
Blue Bird Festival 2006
23. – 25.11. 2006, Porgy & Bess Beginn 20.00 Uhr, Einlass 19.00 Uhr
Donnerstag, 23. November 2006, "Northern Lights" - Eine Hommage an das
skandinavische Songwriter-Wunder
Ai Phoenix (NOR),
Julian Berntzen (NOR),
Broken Beats (DAN),
Hello Goodbye (NOR/SWE).
Ai Phoenix (NOR), [link]
Die verträumt und irgendwie schrägen
Lieder über Robin Hood oder Cinderella
erinnern in ihrer düsteren Gemütlichkeit
an die besten Momente amerikanischer
LoFi-Größen wie Bonnie 'Prince' Billie, an
Belle and Sebastian oder gar an Songwriter-
Götter wie Leonard Cohen. Vielleicht
noch einen Dreh fragiler, noch eine Ebene
verschwebter. Instrumentiert sind die
wunderschönen romantischen Balladen
des Trios Ai Phoenix unter anderem mit
Akkordeon,
Orgel und Slide-Gitarren.
Sängerin Mona Mork lebt auf einer
kleinen Insel, die an der Küste vor der
norwegischen Stadt Bergen liegt. Sie ist
dort Leiterin einer Schule, die von knapp
zehn Kindern besucht wird. Und Bergen, so
heißt es, ist die norwegische Stadt, in der
es am meisten regnen soll.
Vielleicht erzählt man sich solche
Geschichten wie die von Ai Phoenix dort,
an einem der vielen trüben Tage, wenn
man gemeinsam am Kamin sitzt.
Ai Phoenix machen Musik, bei der man
das Gefühl hat, die Zeit bliebe stehen.
Julian Berntzen (NOR), [link]
Barocke Popsongs, zart und sinnlich, umgesetzt mit Streichquartett.
Julian Berntzen ist der legitime Erbe der Beatles in ihrer
psychedelischen Phase, der sorgsame Verwalter von Schätzen wie
Sgt. Pepper oder Hunky Dory.
Mit dem Album "Waffy Town" hat der 24-jährige Berntzen
erst kürzlich ein Meisterwerk vorgelegt, auf dem er sich von
Kinderzeichnungen und mystischen Geschichten inspirieren ließ.
Mit seinem aktuellen Album "Pictures in the house where she
lives" setzt er den eingeschlagenen Weg fort.
The Broken Beats (DAN), [link]

Ausdrucksstarke Pop-Avantgarde, mit augenzwinkernder Verehrung
für Bob Dylan, Tom Waits und Jazz.
Die dänische Band The Broken Beats kommt aus Aarhus. Ihr
Mastermind Kim Munk ist Poet, Selbstdarsteller und musikalischer
Nomade.
Hello Goodbye (NOR/SWE), [link]
Verspielter, aber nie oberflächlicher Lo-Fi-Indiepop, die Songs
meist unter der Drei-Minuten-Grenze.
Bei Hello Goodbye trifft Kunst auf Garagenmusik,
Popharmonien prallen auf Surfsound. Die Stärke der Formation
ist auch der Wechselgesang zwischen der
überdrehten Lisa Lundkvist und dem
genialen, in sich ruhenden Frode Fivel.
Blue Bird 2006
[21.11.06] [23.11.06]
[24.11.06] [25.11.06] [Tickets, Adressen]
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