HDM Sinnesrauschen

Sat, 25.3.2017

Mit: Voodoo Jürgens (AUT), XIXA (US), Autonomics (US) und Sons of Settlers (ZAF)

Zum Start in den Frühling wird der glasüberdachte Innenhof im Haus der Musik wieder zur stimmungsvollen Festival-Venue! Beim HdM Sinnesrauschen betreten auch dieses Jahr wieder hochkarätige nationale und internationale Acts der Indie/Alternative-Szene die Bühne.

Voodoo Jürgens (AUT) http://voodoojuergens.com/

Mit der Verwendung des Begriffs “Wiener Original” sind in der Hauptstadt nicht wenige Auflagen verknüpft, wird jener doch gut und gerne leichtfertig und überstrapaziös verwendet. Zu Spaßen ist damit also eigentlich nicht, umso verdienstvoller werkt und lamentiert sich Voodoo Jürgens in brillianter Weise zur hochstilisierten Idee des Wienerischen. Erst brach das morbide “Heite grob ma Tote aus” über die Hörerschaft herein, dann versprühte “Gitti” noch einen Hauch von Praterfeenstaub, um auch die letzten Zweifler zu verzaubern. Auf dem Debut-Album “Ansa Woa” findet sich tatsächlich einiges an Einser-Ware, dem guten Zeug also. Voodoo Jürgens erzählt herzerwärmende Gschichtl’n über Strizzis, Pantscherl’n, Gschäftl’n und Zuaheit und lässt seine ZuhörerInnen dabei nur allzu oft wohlig entsetzt feststellen, wie sehr man sich selbst mit seinen Erzählungen identifiziert. Zuletzt ist wohl nur eines klar: selten zuvor war der Wiener originaler wie hier.


XIXA (US) http://www.xixamusic.com/

Der charakteristische Klangspektrum der Wüste schafft die unvergleichliche Basis des impulsiven Sounds von XIXA, die sich kopfüber in jene musikalische Atmosphäre stürzen. Dort knüpfen sie an mit ihrem energetischen Erstlingswerk “Bloodline”. Ihre Wurzeln liegen in Tucsons Indie-Rock-Szene mit Brian Lopez und Gabriel Sullivan als integraler Bestandteil von Giant Sand’s aktueller Inkarnation. Treibende lateinamerikanische Beats und Rhythmen sind bei XIXA musikalischer Ausgangspunkt und allgegenwärtig und werden mit Elementen des Blues, Rock und Psychedelic vermengt. So entsteht ein großartiges, druckvolles Ganzes, das live seine ganze Kraft entfaltet. Brian Lopez erklärt: “Winston played for Alice Cooper and Bob Dylan in the 90s. Efren ONLY knows Latin music, and didn’t know Led Zeppelin. You put them together, and it’s XIXA.”

Autonomics (US) http://theautonomics.com/

Autonomics sind ein Power-Trio aus Portland, bestehend aus Frontman Dan Pantenburg und den Zwillingsbrüdern Evan und Vaughn Leikam. Die Band ist eine Liveact ganz im Stile der Wavves, Seat Headrest oder der The Thermals und lässt keinen Zweifel aufkommen, dass die Bühne ihr zuhause ist und die Musik ihr Katalysator und Motor zugleich. Man kann ihnen anhören, dass sie aus dem Nordwesten der USA stammen und dort musikalisch geprägt wurden, vom Bluesrock hin zu “Rhythmics Fuzz Anthems”. Ihr neuestes Werk strotzt vor erhebenden Melodien die live mit als einzig wahre Trio-Besetzung mit treibender Energie gepusht werden.

Sons of Settlers (ZAF) http://www.sonsofsettlers.com/

Aufgebrochen in Südafrika sind die Melodic-Folkrocker Sons of Settlers mittlerweile im deutschen Sprachraum durch ausgedehnte Touren bergauf und bergab bekannt geworden. Angekommen sind sie an einem der schönsten Orte, um über das Kommen und Gehen nachzudenken, sich davon inspirieren zu lassen und Songs darüber zu schreiben: Berlin. Es ist auch eine Frage der Vergänglichkeit, mit der sich Gerdus Oosthuizen und Le-Roi Nel beschäftigten, als sie sich den Bandnamen Sons of Settlers gaben. Die Frage, woher jemand kommt, erscheint vielen Ewiggestrigen wichtiger als jene, wohin jemand geht. Dabei ist das Ziel dasjenige, was den Weg mindestens genauso bestimmt wie die Voraussetzungen und der Startpunkt, von dem aus man sich losbewegt. So bringen die Südafrikaner afrikanische Rhythmen mit Folk-Harmonien zusammen und erschaffen ihr Vermächtnis. Zu zweit im Studio, live von weiteren Musikern unterstützt, bekämpfen sie das Langweilige Easy Listening, das viel zu schnell vorbeizieht.



TICKETS FÜRS SINNESRAUSCHEN SIND AUSVERKAUFT!

TICKETS: EUR 25,- // EUR 19,- mit HdM-Membercard

Erhältlich:

- an der Kassa im HAUS DER MUSIK täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr,

- bei der wienXtra-soundbase (1., Babenberger Straße, Ecke Burgring)  nur mehr wenige Tickets erhältlich! (Stand 21.3.)
- online und telefonisch bei wien-ticket.at (print@home, Zustellung per Post, Abholung an Wien-Ticket Centerpoints)

 

 

Amanda Palmer & Edward Ka-Spel

Fri, 16.6.2017
21h
Riemergasse 11, 1010 Wien
Eintritt: 
35 Euro

„I Can Spin A Rainbow“ heißt das neue Album, das in Zusammenarbeit von Amanda Palmer mit dem Sänger und Songwriter Edward Ka-Spel (The Legendary Pink Dots) entstanden ist.

Mit dieser Kooperation hat sich Amanda Palmer einen lebenslangen Traum erfüllt. Bereits als Teenager entdeckte sie die Kult-Psychedeliker The Legendary Pink Dots und war seither glühende Bewunderin ihres psychotheatralischen, vielfältigen Werks. Der erste Kontakt wurde geknüpft, als die englisch-holländische Band um den enigmatischen Frontman Edward Ka-Spel auf ihrer US-Tour 1992 bei Fans unterkam, um Kost und Logis zu sparen. In Boston brachte die 16jährige Amanda sie in ihrem Elternhaus unter. Zehn Jahre danach nahm Amanda Palmer mit ihrer erfolgreichen Band The Dresden Dolls die Legendary Pink Dots als Vorprogramm auf ihrer Deutschland-Tour mit.

Nun endlich haben Palmer und Ka-Spel Zeit und Muße für ihre lang geplante künstlerische Zusammenarbeit gefunden; ihr gemeinsames Album „I Can Spin A Rainbow“ wurde 2016 in Essex aufgenommen. Palmer nennt es eine „spirituelle Erfahrung“, während Ka-Spel sagt, „Es war, als hätte ich in ihr meinen bisher unbekannten Zwilling entdeckt.“

Die Tour zum Album führt Palmer und Ka-Spel an ausgewählte, intime Spielorte. Im Wiener Porgy & Bess hat Amanda Palmer bereits 2013 ein umjubeltes Solokonzert beim Blue Bird Festival gespielt – nun kehrt sie mit Edward Ka-Spel und Geiger Patrick Q. Wright auf diese Bühne zurück. Ein geradezu perfektes Setting für diese einzigartige Show.

TICKETS: EUR 35.-
Erhältlich:
- bei Öticket bzw. musicticket.at

- im Porgy & Bess

Neues Album: "I Can Spin A Rainbow" (VÖ 05.05.2017)