HdM Homecoming

Sat, 19.9.2015
20h

HDM Homecoming 2015
mit
THE HIDDEN CAMERAS (CAN)
RADIATION CITY (USA)
ESTEBAN’S (AUT)
SERAFYN (CH)

Das Herbstfestival im Haus der Musik geht am Samstag, den 19. September in die dritte Runde! Auch dieses Jahr wird der glasüberdachte Innenhof wieder zur Konzertarena mit einer feinen Selektion nationaler und internationaler Indie-Acts. Das Line-Up: The Hidden Cameras, Serafyn Esteban's und Radiation City.
 
The Hidden Cameras (CAN)

Joel Gibb ist eine Ikone unserer Zeit. Seit 2001 existiert das an Mitgliedern variable Bandkollektiv The Hidden Cameras und spielt mit der Verknüpfung des konventionell Unverknüpfbaren. In Kirchen in Toronto inszenierte Gibbs Feste im Spannungsfeld  von Sexualität und Religion und etablierte sich damit als ganzheitlicher Künstler. Musikalisch ist Gibb ein feinfühliger Dirigent, der voller Eleganz eine Truppe leitet, die mit überaus intelligentem Songwriting gekonnt ausgereizt wird. Queercore-Pop oder Gay Church Folk Music fallen als Genrebezeichnungen zu den Hidden Cameras - oder deskriptiver angesetzt: Synthie-Folk und Indie-Electro, minimal bis orchestral arrangiert und umrahmt von den festlichen, fast sakralen Vocals eines überwältigenden Joel Gibb. Treten am Homecoming im Trio auf!

Radiation City (US)

Radiation City wurde 2009 in Portland, Oregon von drei Freunden gegründet. Im Februar 2011 veröffentlicht die Band ihre erste Platte „The Hands That Take You“ zunächst selbst auf Kassette. Nur ein paar Monate später entdeckt das in Portland beheimatete Plattenlabel Tender Loving Empire die Band und bringt ihre Platte auf nationaler Ebene heraus. Seit dieser ersten Veröffentlichung hat sich die Band um zwei Mitglieder erweitert, drei weitere Platten aufgenommen und mehrere Touren in den Staaten hinter sich gebracht - mit Genregrößen wie Unknown Mortal Orchestra, Thee Oh Sees oder als Highlight mit den Flaming Lips vor 10.000 Fans. Im Jahr 2012 erhielten sie die Auszeichnung Best New Band in Portland, Oregon und haben des weitern viel Lob von TIME, Rolling Stone, NPR geerntet. Nun treten sie ihre erste Tour in Europa an, welche die nächste wichtige Phase in ihrer Karriere markiert. Dabei präsentieren sie ihr aktuelles Album: „Animals In The Media“.

Esteban's (A)


Wie treffend, der Titel des dritten Esteban’s Studioalbums - hat sich doch so einiges verändert im Leben des 34-jährigen Musikers Christoph Jarmer. Naheliegend, dass der Nährboden seines neuen Werkes „Overthrown“ weitgehend der Bruch mit seinem „Mutterschiff“ Garish war. Der Wandel generell oder die Aufgabe der Neuordnung ist Thema auf Overthrown. Ob die Kluft zu Garish oder die Erfahrung des Vaterseins. Ob die Zähmung der Bestie oder die Pflege der Familie. Schon am Stimmungsbild mancher Songs ist deren Inhalt förmlich greifbar. Neben all der musikalischen Stimmigkeit und der großen Dichte an Motiven muss Overthrown mit seiner ansteckend entspannten Unaufdringlichkeit, auch als Rückzugs- und Fluchtpunkt verstanden werden - In unserem von Schnelllebigkeit und Hektik geprägtem Alltag nicht bloß eine willkommene Abwechslung, sondern absolute Notwendigkeit. (Textauszug: Christoph Kranebitter)

Serafyn (CH)

Serafyn, das „Internetwunder aus Basel“ (SRF Virus) ist um eine kleine Sensation reicher seit dem 18. März 2015. Mit ihrem Debut «Quantum leap» sind sie auf Platz 26 der offiziellen Schweizer Hitparade eingestiegen. «Quantum leap», zu Deutsch «Quantensprung», bedeutet soviel wie eine plötzliche große Veränderung oder Entwicklung - in diesem Fall wohl eher mit der ersten Veröffentlichung direkt in den Charts zu landen. Angefangen hat alles auf der Strasse. Dort hat die fünfköpfige Folkpop-Combo zum ersten Mal die Laufkundschaft zum Stehen gebracht. Seit dieser straßenmusikalischen Europatour im Sommer 2013 spielten Serafyn so viele Konzerte wie möglich – ganz egal ob Hinterhof oder Festival. Vor allem via Soundcloud und Youtube rankt sich der Bekanntheitsgrad in ungeahnte Höhen. Inspiriert und beeinflusst durch Künstler wie Daughter, Feist oder Fink, nehmen dich Serafyn mit ihren gefühlvollen Stimmen umgeben von Cello, Kontrabass, Gitarre und Cajón mit auf eine Reise in einen Traum. Einen schönen, aber nachdenklichen Traum, wie sie die Welt sehen.

Tom James

Sat, 10.10.2015
20h

Der Songwriter, Gitarrist und Finger-Style-Virtuose Tom James aus Cornwall, UK, ist zu Gast auf der Bühne im Haus der Musik.

Saiten zupfen ist nur eine Art, Gitarre zu spielen - was sonst noch alles möglich ist, lernt der Brite Tom James in der Schule des Finger-Style-Experten Andy McKee. Dabei dient das instrument nicht selten auch als Percussion, die komplexe Arpeggios und feine Melodien rhythmisch verstärken. Dazu singt Tom James mit wunderbar rauher Stimme Songs mit tiefgründigen Texten.

Im Haus der Musik stellt Tom James im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee sein brandneues Album vor.

TICKETS: EUR 15,-

Erhältlich:

- an der Kassa im HAUS DER MUSIK täglich von 10.00 bis 21.30 Uhr,

- bei der wienXtra-Jugendinfo

- online und telefonisch bei wien-ticket.at (print@home, Zustellung per Post, Abholung an Wien-Ticket Centerpoints)

Soak

Mon, 12.10.2015
20h

Souliger, eigenwilliger Folk oder besser gesagt: SOAK

Die erst 18-jährige irische Sängerin, Gitarristin und Multi-Instrumentalistin Bridie Monds-Watson alias SOAK griff vor gerade einmal vier Jahren erstmals zur Gitarre und gilt dennoch gegenwärtig als eine der großen neuen Hoffnungen der akustischen Musik in Großbritannien. Mit ihrer brüchigen Stimme performt sie tiefschürfende Gedichte, die sie in ein eigenwilliges Klangbett gießt. Das beweist bereits ihr Künstlername SOAK, ein Zusammenschluss aus Soul und Folk und selbst diese Genre-Bezeichnungen geben ihren außergewöhnlichen Stil nur unzureichend wieder. Eine erste, selbst aufgenommene EP mit dem Titel Sea Creatures fand so viel Anklang auf YouTube und Soundclou d, dass die Band Chvrches auf SOAK aufmerksam wurde und ihr ermöglichte, mit Blud ihre erste offizielle EP zu veröffentlichen.

Seit dieser Veröffentlichung ist das Feuilleton der arrivierten britischen Tageszeitungen voll des Lobes für SOAK. Der Guardian etwa beschrieb sie als einen jungen Paul Brady, der in der Tonlage von Joni Mitchell das Tagebuch der Anne Frank singt , während der Telegraph ihre Musik bereits mit Größen wie Cat Power im Chillwave-Feeling von Bands wie Beach House und Best Coast verglich. Auch hierzulande war die Kritik bei ersten Auftritten voll des Lobes und so kann man das nun erscheinende Debütalbum getrost als langerwartet bezeichnen. Die genannten Songs sind ebenso enthalten, wie „Be a NoBody“, das Anfang des Jahre für erste Playlisteinträge sorgte. Natürlich wurden die Titel neu aufgenommen und produziert und überzeugen mit ätherisch-transparentem Sound.In Österreoch wird ihr Debüt-Album „Before We Forgot How To Dream“ am 29. Mai erscheinen

Einlass: 19.00
Beginn: 20.00

Tickets: 17 Euro unter http://www.psimusic.com/soak

Bobby Long

Fri, 16.10.2015
20h

Zur Gitarre greift der junge Folk-Musiker Bobby Long erst mit 17 Jahren. Besser spät als nie, denn seitdem schreibt er Songs mit raffinierten Melodien und poetischen Texten, die er selbst in unvergleichlicher Weise interpretiert. In London lässt er seiner Kreativität freien Lauf und schreibt eine Vielzahl an Songs, darunter "Let Me Sign", den sein langjähriger Freund und nebenbei Twilight-Star Robert Pattinson im gleichnamigen Film zum Besten gibt.


Mit seinem neuen Album "Ode to Thinking" kehrt der Brite Bobby Long wieder zu seinen musikalischen Wurzeln zurück- etwas das er selbst schlicht als "a guy and his guitar" beschreibt.
Die Songs des neuen Albums spiegeln inhaltlich seinen Werdegang als Musiker und sein "etwas älter werden" wider. Er zeigt in den Songs sein Interesse an seinem Umfeld und hat sich bei so manchen Texten seinen Ärger und Frust über die Gesellschaft und Kultur in der er lebt vom Herzen geschrieben.
Im Gegensatz zu seinen bisherigen Alben, ist "Ode to Thinking" rein akustisch, was die persönliche und ehrliche Note seiner Texte zusätzlich untermalt.


TICKETS: EUR 15,-
Erhältlich:
- an der Kassa im HAUS DER MUSIK täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr,
- bei der wienXtra-Jugendinfo
- online und telefonisch bei wien-ticket.at (print@home, Zustellung per Post, Abholung an Wien-Ticket Centerpoints)
 

 

Blue Bird Festival 2015

Thu, 26.11.2015 to Sat, 28.11.2015
20h

Darauf haben wir gerade noch gewartet: der dritte Headliner fürs Blue Bird Festival ist bestätigt! Wir freuen uns ganz besonders, das erste Österreich-Gastspiel von VILLAGERS bekanntgeben zu dürfen. Die Indie-Folk-Truppe um Singer/Songwriter Conor O'Brien stand schon lang auf der Wunschliste der Vienna Songwriting Association – endlich ist es soweit! Gemeinsam mit dem Iren und Wahlberliner Rhob Cunningham machen Villagers das BB-Lineup somit komplett.

Donnerstag, 26.11.2015
Ariel Pink (USA) www.ariel-pink.com
Bernhard Eder (AUT) www.bernhardeder.net
Rhob Cunningham (IRL) www.rhobcunningham.com
Polkov (AUT) www.polkov.com

Freitag, 27.11.2015
GIANT³Sand (USA) howegelb.com
The Wave Pictures (UK) www.thewavepictures.com
All the Luck in the World (IRL) https://www.facebook.com/alltheluckintheworld
Gabriel Rios (PRI) www.gabrielrios.com
Wild Promises (IRL) www.facebook.com/wildpromises

Samstag, 28.11.2015
Villagers (IRL) www.wearevillagers.com
Chloe Charles (CAN) www.chloecharles.com
Lola Marsh (ISR) www.facebook.com/lola8marsh
Avec (AUT)


Das Jubiläum im Vorjahr war einer der bisherigen Höhepunkte des Blue Bird Festivals – mit großartigen Acts und einer Ausstellung als Rückblick auf die neun vorangegangenen Festivals. Wir freuen uns heuer auf ein 11. Blue Bird, bei dem wir wieder die Grenzen zwischen Folk-Noir, Lo-Fi-Pop, Singer/Songwriter, Indierock etc. aufmachen und sogar sprengen. Drei Tage lang herrscht im Wiener Porgy & Bess Melancholie neben Lebensfreude, es wird große Gesten und kleine Momente des absoluten Glücks geben - und die eine oder andere Überraschung.
 
Folk, Postpunk und Poesie: Giant Sand sind die wahrhaftigen Ahnherren des Alternative Country. Ihr neues Album ist genial. Endlich konnten wir die Band aus Arizona für Blue Bird gewinnen. Ariel Pink kann man eigentlich einen Avantgarde-Musiker nennen, die Medien sprechen von der Weird-America-Bewegung. Folkpop im Lo-Fi-Sound und selbstironische, oft bizarre Texte machen ihn zur zeitgemäßen Antwort auf Lou Reed; stimmlich ist er oft nahe an David Bowie. The Wave Pictures vereinen den Pathos von Suede mit der Manie der Violent Femmes. Manchmal düster, manchmal heiter, aber immer mystisch schön ist die Musik der jungen Nachwuchshoffnung Avec aus Oberösterreich. Die afrokanadische Sängerin Chloe Charles vereint die intellektuelle Kraft einer Dichterin der Beat Generation mit einer spannenden musikalischen Mischung aus Jazz und modernem Folk. Aus Israel kommt die Indiefolk-Kombo Lola Marsh – hipper Sixties-Retrosound, in die Gegenwart transponiert. All the Luck in the World sind Newcomer, die eine große Karriere vor sich haben. Ihr Song "Never" ist vielen aus der Werbung bekannt. Die junge irische Band gilt als fantastischer Live-Act. Sehr stolz sind wir auch auf die Verpflichtung von Gabriel Rios: der Musiker, der in Puerto Rico geboren ist und zwischen Belgien und New York pendelt, hat eine Stimme, die Gänsehaut garantiert. Mit Polkov wird eine junge Band aus Graz auf der Bühne des Porgy & Bess stehen,  von der man noch viel hören wird.  Der Oberösterreicher Bernhard Eder steht schon lange auf der Wunschliste für Blue Bird. Er hat eben das geniale Album Nonsleeper aufgenommen. Wild Promises aus Irland sind hierzulande noch unbekannt, aber für viele Besucher wird die Folk-Pop-Formation nach ihrem Auftritt beim Blue Bird sicher die neue Lieblingsband sein.
 

Vorverkaufsstellen:

3-Tages-Pässe 79€

Tagestickets 32€ im VVK (AK 36€)

Jugendinfo (Tel. 01 4000-84 100; Babenbergerstr.1 / Ecke Burgring, 1010 Wien)

Porgy & Bess (Riemergasse 11, 1010 Wien, www.porgy.at/)

Oeticket (Tel. 01 96096, www.oeticket.com)

Wien-Ticket (www.wien-ticket.at)

 

Der Event auf facebook

the wave pictures (c) james loveday
wild promises (c) wild promises
polkov (c) alex krischner
bernhard eder (c) cornelia reidinger
gabriel rios (c) michael sewandono
villagers (c) andrew whitton
rhob cunningham (c) pauline rowan
chloe charles (c) jens quires